Laupheim Gemeinderatswahl 2019

Ich kandidiere bei der Gemeinderatswahl in Laupheim für die Offene Liste.

Warum?

Unser Laupheim wächst stetig. Dies wird auch so weitergehen und bringt für Laupheim und uns Laupheimer viele und nachhaltige Veränderungen mit sich. Im Bereich Wohnen. Im Bereich Verkehr. Im Bereich Bildung. Im Bereich Jobs. Im alltäglichen Zusammenleben.

Ich bin zutiefst überzeugt, dass ein vielfältiges, sich gegenseitig bereicherndes Miteinander in Laupheim nur funktioniert, wenn Menschen aus Laupheim sich engagieren und einbringen. Auch Menschen grundverschiedener Überzeugungen und Einstellungen – die gemeinsam streiten um gemeinsam für Laupheim die besten Lösungen zu finden.

Wer bin ich?

Seit 2008 lehre ich im Fachbereich „Wirtschaftsinformatik“ an der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Meine beruflichen Schwerpunkte, die uns alle auch in Zukunft begleiten: die Digitalisierung, E-Business, das Internet und Online-Marketing.

Ich bin verheiratet (seit 15 Jahren) und habe drei Kinder. Meine Familie und ich wohnen seit 2010 in Laupheim. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Ochsenhausen. Meine Großeltern (Rudi und Elfi Klaiber) waren alt eingesessene Laupheimer. Meine Familie und ich sind Mitglieder der evangelischen Kirche in Laupheim. Ach ja – und ich bin leidenschaftlicher Mountainbiker, liebe New York und koche sehr gerne.

Wie ticke ich politisch?

Ich bin bei den GRÜNEN. Ich denke GRÜN. Meistens zumindest. Ich glaube tatsächlich an die positive Schaffenskraft des Menschen und auch an die Verantwortung der Erfolgreichen gegenüber den Schwachen der Gesellschaft. Ich bin deswegen – ganz bewusst mal überspitzt formuliert, weil heute ja oft in Kategorien gedacht wird – ein überzeugter Einwohner von dem, was rechtsextreme Parteien häufig als „grün-links-versifftes Gutmenschen-Ghetto“ bezeichnen.

Trotzdem ist mir auch unternehmerisches Denken und Handeln nicht fern – so habe ich schon in 2011 eine sehr erfolgreiche kleine, aber feine Online-Marketing-Agentur mit mittlerweile 5 Mitarbeitern in Lindau am Bodensee gegründet (www.skouz.de).

Lokalpolitik

Lokal vor Ort geht es nicht um die Parteifarbe. Es geht situationsabhängig um clevere, pragmatische Lösungen – nah an Menschen bzw. den Bürgern. Die Idee einer offenen Liste steht konsequent für diesen Ansatz. Es geht nicht um das Parteibuch, es geht um die besten Ideen und Lösungen!

Meine Themen

Niemand kann alles!

Mit der Digitalisierung setze ich mich beruflich und privat jeden einzelnen Tag auseinander. Die Digitalisierung überrennt unsere Gesellschaft, Unternehmen und jeden Einzelnen von uns mit unvorstellbarer Dynamik und Wucht. Während manche Auswirkungen in unserem Alltag sichtbar und spürbar sind, bleibt vieles andere vage und im Verborgenen. Ich möchte helfen die Digitalisierung positiv zu gestalten. Für jeden.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, uns Laupheimern ein starkes Engagement „vor Ort“ zu ermöglichen. Dazu bin ich bereits seit einiger Zeit im intensiven Austausch mit Thomas Haag, dem Initiator und Gründer von „Laupheimer Leben“. Was will ich sagen? WIR alle gemeinsam sind Laupheim. Diese Schwarmintelligenz sollten wir nutzen. Unbedingt! Nicht im Sinne einer stets einzunehmenden destruktiven oder populistischen Gegenposition, sondern im Sinne eines konstruktiven, nachhaltigen Austauschs und Miteinanders über unsere Heimat, unsere Werte, unsere Vorstellungen. Um die besten Ideen für ein schnell wachsendes Laupheim zu finden und umzusetzen.

Sollte ich in den Gemeinderat gewählt werden, sehe ich deswegen folgende Themen als Schwerpunkte meines Engagements:

  • Positive Gestaltung und Begleitung der Digitalisierung in und um Laupheim
  • Förderung eines starken Bürgerengagements von Laupheimern für Laupheim 
  • Förderung eines familienfreundlichen Lebens in und um Laupheim
  • Förderung der Sozial- und Jugendarbeit – mit unseren Jugendlichen, nicht gegen sie
  • Förderung innovativer Mobilität und Mobilitätskonzepte im Einklang mit der Umwelt
  • Integration von Flüchtlingen in und um Laupheim

Verkehr in Laupheim

Zur Neugestaltung der Kapellenstraße in Laupheim:

Es drängt sich tatsächlich der Eindruck auf, dass hier ein verkehrspolitischer Irrweg gegangen wird. Das Konzept hat v. a. einen Verlierer: Die Radfahrer. Moderne, zukunftsorientierte Verkehrsgestaltung sieht anders aus. Im Ergebnis entsteht eine gefahrenträchtige Radweglösung. Darauf zu verweisen – Stichwort Schutzstreifen – dass Radfahrer auf dem Weg in die Stadt ja gleich schnell (30-35 Km/h) fahren wie Autos ist gewagt. Dass Radfahrer ggf. auf den Bürgersteig ausweichen sollen grenzt an Satire (und ist im übrigen ja auch verboten). Man kann nur den Kopf schütteln. Hauptsache ein Gutachten entbindet uns Laupheimer von selbständigem Denken. War es auch nicht so, dass mal ein ganzeinheitliches, integriertes Laupheimer Verkehrskonzept entwickelt werden sollte? Ich sehe nur dass der Flickenteppich leider wieder größer wird in Laupheim. Dass gerade Fahrradfahrer in Laupheim keine Lobby haben sieht man ja aber auch an anderer Stelle – z. B. in der Ulmer Straße – oder wird es dort zukünftig Radwege geben?

Haben Sie Fragen?

Dann fragen Sie! 🙂

Per E-Mail, per Telefon, via Facebook, persönlich!

Ich werde ausgewählte Fragen auch hier auf dieser Seite nachfolgend beantworten.